
Die Lilien-Funkie (Hosta plantaginea (Lam.) Asch.)
Die Lilien-Funkie ist der deutsche Name für die Pflanzenart Hosta plantaginea aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) ...
... die wegen ihrer duftenden, lilienähnlichen Blüten so genannt wird.
Auf Deutsch wird sie auch Herzblattlilie genannt. Obwohl die Namen "Lilie" und "Funkie" die gleichen Pflanzen bezeichnen, sind Funkien keine echten Lilien, sondern gehören einer anderen Pflanzenfamilie (Spargelgewächse) an, aber einige Arten werden aufgrund ihrer Blütenform so genannt.
Botanische Details:
- Botanischer Name: Hosta plantaginea
- Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)
- Blüte: Die Blüten sind weiß und duften, was der Pflanze ihren Namen "Lilien-Funkie" eingebracht hat.
- Verbreitung: Die Art stammt ursprünglich aus China.
Unterschied zu echten Lilien:
- Name: Der Begriff "Lilien-Funkie" ist ein Trivialname, der die Ähnlichkeit der Blütenform hervorhebt, obwohl Funkien nicht zur Gattung Lilium gehören.
- Klassifizierung: Echte Lilien gehören zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae), während Funkien zur Familie der Spargelgewächse gehören.
Verwendung und Merkmale:
- Aussehen: Sie ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit grünen Blättern und erreicht Wuchshöhen von etwa 75 Zentimetern.
- Anbau: Sie ist eine beliebte Zierpflanze, die als Blattschmuckpflanze geschätzt wird.
Hosta-Arten
Hosta-Arten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen.
Sie bilden horizontale, große, kurze, oft verzweigte Rhizome; manchmal bilden sie Ausläufer.
Sie bringen viele grundständige, spiralig angeordnete Laubblätter mit langen Blattstielen hervor.
Der Schaft des Blütenstandes ist meist mit einigen sitzenden, hochblattartigen Blättern besetzt. Der endständige, traubige Blütenstand enthält wenige bis viele Blüten und grüne bis weiße Hochblätter.
- Bei einer Traube stehen die gestielten Blüten seitlich an einer durchgehenden, gestreckt wachsenden Sprossachse.
Die zwittrigen, dreizähligen Blüten (drei Blütenblätter) haben einen kurzen Blütenstiel. Die sechs weißen bis blauen oder violetten Blütenhüllblätter sind röhrig bis glockenförmig verwachsen.
Die Blütenhülle (Blütenhüllblätter) oder das Perianth ist die Gesamtheit der sterilen Blattorgane in der Blüte von Bedecktsamigen Pflanzen. Sie sitzt unten bzw. außen. Die Funktion der Blütenhülle ist der Schutz der fertilen Organe im Knospenstadium und die Anlockung von Bestäubern.
Die sechs Staubblätter sind meist frei, selten mit dem Grund der Blütenhüllblätter verwachsen.
- Als Staubblatt (Stamen, Plural: Stamina) wird das Pollen erzeugende Organ (Mikrosporophyll) bei zwittrigen oder rein männlichen Blüten der Bedecktsamer.
- Die Bedecktsamigen Pflanzen (Angiospermae), kurz: Bedecktsamer, auch Angiospermen, manchmal auch im engeren Sinne als "Blütenpflanzen" bezeichnet, bilden die größte Klasse der Samenpflanzen. Sie unterscheiden sich von den Nacktsamern darin, dass in ihren Blüten die Samenanlagen von einem Fruchtblatt bzw. Fruchtknoten umschlossen und darin geschützt ("bedeckt") liegen.
Es werden Kapselfrüchte mit vielen schwarzen geflügelten Samen gebildet.
- Als Kapselfrüchte bezeichnet man in der Botanik einen Fruchttyp mit einem Fruchtknoten aus mehreren verwachsenen Fruchtblättern (Karpelle).
Arten
Es gibt etwa 22 Hosta-Arten.
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