Der Engel-Antennenwels (Pimelodus pictus)

12.08.2025

Der Engel-Antennenwels (Pimelodus pictus; von lateinisch pictus "gemalt", "bemalt"), auch Gemalter Antennenwels genannt, ist ein im westlichen und nördlichen, peruanischen, kolumbianischen und venezolanischen Teil des Amazonasbeckens, u. a. im Río Marañón und Río Ucayali heimischer Süßwasserfisch. ...

Merkmale

Engel-Antennenwelse erreichen eine Körperlänge von maximal 25 cm und besitzen eine auffallende, silbrigweiße, stark glänzende Färbung. 

Auf den Körperseiten, auf Rücken-, After- und der dreieckigen Fettflosse zeigen sich zahlreiche dunkelbraune bis schwarze, große, runde Flecken. 

Auf der Schwanzflosse können die Flecken zu Bändern verschmelzen. 

Die Flossen sind eher bläulich-weiß, der Hinterrand der Rückenflosse schwarz. 

An der Schnauze finden sich drei silbrigweiße, lange Bartelpaare. 

Die Seitenlinie ist als weißer Strich erkennbar. Geschlechtsunterschiede sind nicht bekannt.

Lebensweise

Engel-Antennenwelse sind lebhafte, hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktive Schwarmfische, die sich omnivor ernähren.

Zucht

Engel-Antennenwelse werden wegen ihrer attraktiven Färbung und ihrer Lebhaftigkeit zur aquaristischen Haltung gefangen und nach Europa importiert. 

Eine Nachzucht in Gefangenschaft ist bisher noch nicht gelungen.

© wikipedia    

Aquaristik

Der Engelsantennenwels (Pimelodus pictus) ist ein beliebter, aber anspruchsvoller Zierfisch für Aquarien. 

Er sollte in Gruppen in einem Aquarium ab 300 Litern gehalten werden. 

Wichtig sind eine dichte Bepflanzung mit Versteckmöglichkeiten wie Wurzeln und Steinaufbauten, ein feiner Sand- oder Kiesboden und eine nicht zu helle Beleuchtung. 

Engelsantennenwelse sind Allesfresser, bevorzugen aber tierische Kost und können auch kleinere Fische als Beute betrachten. 

Ausführliche Informationen zur Haltung:

  • Aquarium: Ein Aquarium ab 300 Litern (besser größer) ist für eine Gruppe von Engelsantennenwelsen empfehlenswert, da sie sich in Gruppen wohler fühlen und auch größere Schwimmflächen benötigen.
  • Einrichtung: Das Aquarium sollte gut strukturiert sein mit Versteckmöglichkeiten wie Wurzeln, Steinaufbauten und dichten Pflanzenbeständen. Auch Schwimmpflanzen können hilfreich sein, um die Beleuchtung etwas zu dimmen, da Engelsantennenwelse dämmerungs- und nachtaktiv sind.
  • Bodengrund: Feiner Sand oder Kies ist ideal, da die Tiere gerne den Boden nach Futter absuchen.
  • Wasserwerte: Die Wassertemperatur sollte zwischen 22 und 26°C liegen, der pH-Wert zwischen 5 und 7, die Gesamthärte zwischen 5 und 15° dGH und die Karbonathärte zwischen 2 und 10° dKH.
  • Vergesellschaftung: Engelsantennenwelse sind friedlich gegenüber anderen Fischarten, solange diese nicht zu klein sind. Kleinere Fische können als Beute angesehen werden, besonders nachts.
  • Ernährung: Sie sind Allesfresser und nehmen sowohl Trocken-, Lebend- als auch Frostfutter an. Als Resteverwerter sind sie auch eine gute Ergänzung im Aquarium.
  • Besonderheiten: Engelsantennenwelse haben einen Stachel an der Rückenflosse, der beim Fang oder beim Verfangen im Netz zu Verletzungen führen kann. Daher ist beim Umgang Vorsicht geboten und ein feinmaschiger Kescher empfehlenswert. 

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