Der Spitzahorn (Acer platanoides)

29.07.2025

...eine Pflanzenart aus der Gattung der Ahorne (Acer) innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). ...

Der Spitzahorn gehört zu den häufigsten Baumarten in deutschen Städten oder Dörfern und ist besonders zu Frühlingsbeginn auffällig, wenn eine Vielzahl gelbgrüner Blütenstände noch vor dem dunkleren Laubaustrieb Straßen, Alleen und Parks in ein frisches, helles Grün taucht, während viele andere Bäume noch weitgehend kahl sind.

... ein sommergrüner, breitkroniger Laubbaum, der eine Wuchshöhe von 20 bis 30 Metern, selten bis über 35 Metern erreichen kann.

Die Blattknospen des Spitzahorns besitzen weinrote und kahle Knospenschuppen. Sie sind 3 bis 10 Millimeter lang.

Die Blattoberseite ist dunkelgrün, glänzend und kahl und die Blattunterseite ist heller mit behaarten Adern.

Die gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert.

Der Blattstiel ist teils rötlich und bis 15 Zentimeter lang.

Die bis 15 Zentimeter lange und bis 20 Zentimeter breite, fein zugespitzte Blattspreite ist handförmig, fünf- bis siebenlappig gelappt bis gespalten. Die einzelnen Blattlappen sind zugespitzt.

Die Herbstfärbung ist intensiv goldgelb bis tiefrot.

Der Stammdurchmesser erreicht über 60 Zentimeter, selten bis über 1,7 Meter.

Seine Rinde ist in der Jugend glatt und blassbraun. Im Alter ist die Borke dunkelbraun bis grau mit längsrissig gerippter Struktur.

Er kann etwa 150, maximal 200 Jahre alt werden.

Die Blütezeit reicht von April bis Mai und beginnt schon vor dem Austrieb der Laubblätter. Die Bestäubung erfolgt durch Bienen, Hummeln und andere Insekten.

Der Spitzahorn ist einhäusig = zugleich weibliche (karpel-, pistillate) und männliche (staminate) Blüten, mit getrennten Reifezeitpunkte.

Der Spitzahorn bildet Spaltfrüchte in der Form zweiteiliger Flügelnüsse (Samara). Die einsamigen Teilfrüchte besitzen jeweils einen Flügel und sind 4 bis 5 Zentimeter lang und bis zu 15 Millimeter breit. Fruchtreife ist im Oktober.

Die Erstveröffentlichung von Acer platanoides erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II .

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