Am Wegesrande...

18.09.2025

Ein Teich am Wegesrande inmitten der Gärten der Welt - Berlin: Bei genauerem Hinsehen wünschten ein paar Kois (oder Doitsugoi?) "Guten Tag" ...

Etwas Zoologie in der "Botanik"...

Der Nishikigoi (japanisch 錦鯉, wörtlich "Brokatkarpfen"), kurz auch Koi genannt, ist eine Zuchtform des Karpfens (Cyprinus carpio). Koi oder in Zusammensetzungen auch -goi ist das japanische Wort für Karpfen allgemein.

Es gibt Zuchtformen des Kois, die dem in Europa gezüchteten Spiegelkarpfen oder Zeilkarpfen in der Beschuppung gleichen. Diese werden Doitsu (japanisch doitsu "Deutschland, deutsch") oder genauer Doitsugoi ("deutscher Karpfen") genannt.

Theorien zur Herkunft der Kois

Die Herkunft der Kois ist nicht eindeutig geklärt. Möglicherweise stammen einfarbige Karpfen aus dem Iran und wurden vor etwa 2000 Jahren nach Ostasien gebracht, wo sie als Insektenfresser und Speisefische (China) gehalten wurden. Seit etwa 1870 wurden Kois in Japan von Adeligen als Statussymbole gehalten. Inzwischen ist die Koizucht auch in Europa sehr beliebt.

Zuchtformen

Aufgeteilt werden Kois in mindestens 16 Hauptvarianten und über 100 Unterformen. Die Anzahl der Varianten erweitert sich fortlaufend.

Auswilderung

Das Auswildern von Kois durch Aussetzen, etwa in Teichen, stellt für heimische Ökosysteme eine Gefahr dar: Heimische Arten werden mitunter dadurch verdrängt oder Krankheiten verbreitet. In Australien etwa häufen sich Fälle, bei denen Angler auf z. T. sehr große Kois treffen und dies zur Bedrohung lokaler Ökosysteme wird.